Zur Beratung

Was unterscheidet Ihre Beratung von klassischer Unternehmensberatung?

Drei Dinge. Erstens: Ich arbeite als Einzelberater. Keine Beraterpyramide, kein Projektanalyst, der die Arbeit macht. Zweitens: Fester Preis statt Tagessatz-Modell. Jede Leistung hat einen klar definierten Umfang und einen fixen Preis. Drittens: Ich entscheide am Ende nicht — der Mandant entscheidet. Meine Aufgabe ist, die Grundlage für eine gute Entscheidung zu schaffen.

Bieten Sie IT-Security oder Cybersecurity-Beratung an?

Nein. Meine Fachdisziplin ist Corporate Security und organisationale Resilienz — physische Sicherheit, Standortkonzepte, Krisen- und Kontinuitätsmanagement, Reisesicherheit, Vendor-Governance. IT-Security und Cybersecurity sind eigene Fachdisziplinen mit eigenen Standards, Methoden und Spezialisten. Diese Trennung ist bewusst — und sie entspricht dem Qualitätsanspruch an fundierte Fachberatung.

Verkaufen Sie Sicherheitstechnik oder vermitteln Sicherheitsdienstleister?

Nein. Meine Beratung ist produktunabhängig und ohne Verkaufsinteresse. Ich erhalte keine Provisionen, Vermittlungsgebühren oder Rückflüsse von Herstellern oder Dienstleistern. Diese Unabhängigkeit ist Kernprinzip — und oft genau der Grund, weshalb Mandanten eine zweite Meinung bei mir einholen, bevor sie größere Investitionen freigeben.

Arbeiten Sie auch für kleinere Unternehmen unter 50 Mitarbeitenden?

Grundsätzlich ja — wenn die Fragestellung strategisch tiefgreifend ist. In vielen Fällen ist der Security Impuls der richtige Einstieg, um gemeinsam zu klären, ob eine umfangreichere Beratung tatsächlich den erwarteten Mehrwert bringt.

Zum Vorgehen

Wie läuft die Zusammenarbeit konkret ab?

Erstgespräch (kostenfrei, 30 Minuten) → Angebot mit festem Umfang und Preis → nach Beauftragung Durchführung entlang des Security-Resilience-Zyklus → strukturierte Ergebnisübergabe (Dokumentation, Präsentation beim Entscheiderkreis, bei größeren Projekten auch Umsetzungsbegleitung). Jedes Produkt hat eine klar beschriebene Dauer und einen klar beschriebenen Ablauf — Details stehen auf den jeweiligen Produktseiten.

Wie viel Zeit beansprucht die Zusammenarbeit auf Ihrer Seite im Unternehmen?

Das hängt vom Produkt ab. Beim Security Impuls: ein 90-Minuten-Gespräch mit der Geschäftsführung oder dem Verantwortlichen. Beim Security Decision Brief: ein bis zwei Vor-Ort-Termine, 2–3 Interviews à 60 Minuten, Dokumenten-Review. Beim Resilience Sprint: über 6–8 Wochen etwa einen halben Arbeitstag pro Woche an Interviewzeit und Workshop-Teilnahme. Die konkreten Zeitfenster klären wir im Vorfeld.

Arbeiten Sie vor Ort oder remote?

Beides, situationsabhängig. Bestimmte Schritte — Standortbegehung, Workshops mit dem Führungskreis, Interviews mit operativem Personal — gehen nur vor Ort. Analyse, Dokumentation, Vor- und Nachbereitung erfolgen überwiegend remote. Primäres Einsatzgebiet: Ostwestfalen-Lippe. Weitere Entfernungen sind möglich und werden transparent in Reisezeiten und Reisekosten abgebildet.

Welche Dokumente erhalten wir am Ende?

Produktabhängig. Beim Security Impuls: eine strukturierte Kurzdokumentation (ca. 10 Seiten) mit identifizierten Themen, Priorisierung, Entscheidungs-Empfehlung. Beim Security Decision Brief: Entscheidungsvorlage (ca. 20–30 Seiten) mit Analyse, Optionen und wirtschaftlicher Bewertung. Beim Resilience Sprint: Lagebild, Maßnahmenplan, SecuROI-Rechnung, Verankerungs-Konzept. Alle Dokumente sind so aufgebaut, dass sie direkt in Entscheidungs- und Beiratssitzungen verwendbar sind.

Zu Preisen und Konditionen

Warum feste Preise statt Tagessatz?

Weil der Tagessatz-Markt ein grundlegendes Problem hat: Je länger der Berater braucht, desto mehr verdient er. Das setzt einen Fehlanreiz. Mein Modell: fester Umfang, fester Preis. Mandanten wissen vorher, was sie bekommen und was es kostet. Ich bin motiviert, strukturiert und effizient zu arbeiten.

Was ist, wenn mehr Aufwand entsteht als geplant?

Erstens kalkuliere ich konservativ. Zweitens: Entsteht während der Zusammenarbeit zusätzlicher Beratungsbedarf außerhalb des vereinbarten Umfangs — zum Beispiel eine Zusatzfrage, eine zweite Standortbegehung, ein zusätzliches Format — klären wir das transparent und erstellen ein separates Angebot. Keine versteckten Nachforderungen.

Gibt es eine Rückerstattung, wenn die Beratung nicht den erwarteten Mehrwert bringt?

Beim Security Impuls gilt: Wenn Sie am Ende überzeugt sind, dass die Beratung keinen Mehrwert gebracht hat, erstatte ich das Honorar. Diese Zusage dokumentiere ich in jedem Angebot schriftlich. Bei den größeren Produkten gilt diese Regelung nicht automatisch, aber die Zusammenarbeit basiert auf klar vereinbarten Zielen und Zwischenständen — kommen wir an einem Zwischenstand zu dem Schluss, dass das Vorhaben nicht trägt, besprechen wir das offen.

Welche Zahlungsmodalitäten gelten?

Rechnung nach Leistung, Zahlungsziel 14 Tage. Bei größeren Produkten (Resilience Sprint, Governance+) sind Teilrechnungen vereinbart — typischerweise Anzahlung 30% bei Beauftragung, 40% bei Zwischenständen, 30% bei Übergabe. Die konkreten Modalitäten werden im Angebot festgelegt.

Zur Methodik

Nach welchen Standards arbeiten Sie?

Methodische Grundlage sind etablierte internationale Standards: ISO 31000 (Risikomanagement), ASIS SPC.1 (Organizational Resilience), ISO 22301 (Business Continuity), ISO 31030 (Travel Risk Management). Hinzu kommt das ISMI-Rahmenwerk (methodische Tiefe), das SRMBOK (Security Risk Management Body of Knowledge) und die DIN SPEC 14027 (Corporate Security Grundschutz, April 2026). Beratungs-Ergebnisse werden auf Wunsch systematisch an die DIN SPEC 14027 verlinkt.

Was ist der Security-Resilienz-Zyklus?

Der Security-Resilienz-Zyklus hat fünf Phasen (SPARK): Sichten, Profilieren, Ausgestalten, Realisieren, Kultivieren. Er strukturiert eine Beratung vom ersten Lagebild bis zur dauerhaften Verankerung. Ausführliche Beschreibung auf der Methodik-Seite.

Was bedeutet „ROI-basiert"?

Jede empfohlene Maßnahme wird mit SecuROI bewertet — dem Verhältnis aus Risikoreduktion (ΔALE) und Maßnahmenkosten. Mein Grundprinzip: Eine Maßnahme muss mindestens ein Verhältnis von 2:1 erreichen, um empfohlen zu werden. Erreicht sie das nicht, ist es keine Maßnahme — sondern bestenfalls eine Option, deren wirtschaftlicher Nutzen begründet werden muss.

Zur Person

Welche fachliche Grundlage bringen Sie mit?

13 Jahre aktiver Dienst in der militärpolizeilichen Verwendung der Bundeswehr. Fünf Jahre bei einem internationalen Dienstleister für Sicherheits- und Gesundheitsassistance, zuletzt mit Verantwortung für Fortune-500-Mandanten. Sechs Jahre im DAX/MDAX-Konzernumfeld als Senior Security Manager. Zuletzt Head of Security bei einem internationalen Sicherheitsdienstleister für den deutschen Markt. Akademisch: Diplom-Kaufmann (Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg), MBA (University of Applied Science Kempten; Austauschsemester Queensland University of Technology, Brisbane), ISRM Level 4 und Level 5 (The Institute of Strategic Risk Management). Details im Werdegang auf der Über-mich-Seite.

Warum Ostwestfalen-Lippe?

Weil hier die Zielgruppe sitzt — produzierende Mittelstandsunternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden, oft familiengeführt, oft mit regionaler Verwurzelung und zugleich internationaler Präsenz. Weil Nähe in der Beratung Qualität schafft: Vor-Ort-Termine ohne stundenlange Anfahrt, Workshops auch kurzfristig, direkte Erreichbarkeit. Und weil ich hier lebe.

Beraten Sie auch außerhalb Ostwestfalen-Lippes?

Ja, situativ. Primär bediene ich OWL. Bei bestehenden Mandanten oder bei Themen mit besonderem fachlichem Fokus auch bundesweit.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Dann besprechen wir sie direkt. Ein 30-minütiges Erstgespräch kostet nichts und bringt in jedem Fall Klarheit.

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